In eigener Sache

 

Oftmals werde ich von Menschen angesprochen, die sich wundern, warum ich soviele Hunde habe.

Es ist natürlich schon etwas außergewöhnlich, wenn ein Mann mit zehn oder mehr Hunden durch die Felder spazieren geht.

Oftmals sind der Pflegehunde dabei, die aus den erbärmlichsten Zuständen herausgeholt worden sind, denen meine ehrenamtlichen Helfer und ich einen neuen Start in ein besseres Leben ermöglichen.

Den Spruch: „Sie können doch nicht alle Hunde dieser Welt retten“ habe ich schon dutzende Male gehört.

Diesen Menschen erzähle ich die Geschichte vom Seestern...

 

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer. Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: "Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!"Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"

 

Es stimmt vielleicht, ich kann nicht alle Hunde dieser Welt retten, aber dafür kann ich die ganze Welt eines Hundes retten und genau das ist meine Philosophie bezüglich Hunde; ich rette und therapiere sie, damit sie nicht den Glauben an uns Menschen verlieren.