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Der Hund MUSS gesund sein, sprich er darf während der Ausbildung bzw. der Therapie über keine (eventuell auch plötzlich auftretenden) Schmerzreize verfügen.
Meine Ausbildungsmethoden richten sich im allgemeinen über die positive, wie auch die negative Konditionierung. Ich arbeite rein über die Urinstinkte des Hundes d.h. bei der ersten Analyse liegt das Hauptaugenmerk auf die "stärksten" und "hervorstechensten" Instinkte. Darüber wird der Hund im Anschluss auch konditioniert. Diese Ausbildungsmethode hat den großen Vorteil, dass die sog. Urinstinkte in JEDEM Hund vorhanden sind; d.h. es entstehen zwischen dem Hund und mir keinerlei Missverständnisse.
Unter positiver Konditionierung verstehe ich die Bestätigung des Hundes über den Fress- oder Spieltrieb, die Stimme des Hundehalters, sowie der Körperkontakt zum Hund für ein vorangegangenes gewünschtes Verhalten.
Unter negativer Konditionierung verstehe ich, den Hund für ein nichtgewünschtes Verhalten zeitgerecht und zeitnah zu "bestrafen". Ich arbeite nicht mit Würger, Stachelhalsbändern, Clickern, "Rappeldosen", Wurfketten oder ähnlichen Hilfsmitteln. Ein guter Hundeausbilder kommt mit seiner Körpersprache und seiner Stimme aus.
Ziel muss es sein, die negativen Konditionierungen auf ein Minimum zu beschränken und die Positiven auf ein Maximum zu steigern; nur so erhalten Sie einen Hund der "erhobenen Hauptes" neben und mit ihnen lebt.
Aber die Wichtigste aller Voraussetzungen ist Ihre aktive Mitarbeit, nur wenn Sie versuchen Ihren Hund zu verstehen, wird die Arbeit von Erfolg gekrönt sein.
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